Schuhe aus dem 14JH

High Middle Ages (c1300-1450) Shoe Designs


[SHOE Seitlich geschnürte Stiefel
[SHOE Schenkelhohe gelappte Stiefel (Spekulativ)
[SHOE Standart lang  Toed Schuh
[SHOE Schnürstrick Stiefel
[SHOE einfacher Schuh (Spekulativ)
[SHOE Footed Hose (Spekulativ)
[SHOE Footed Hose (Spekulativ)
[SHOE Side-Laced Ankle Boot
[SHOE Toggle Latchet Ankle Shoe
[SHOE Vorne geschnürter Stiefel
[SHOE Vorne gelaschter Stiefel
[SHOE Vorne geschnürter Schuh
[SHOE Vorne gelaschter Schuh
[SHOE IMAGE] Ankle Strap Shoe
[SHOE IMAGE] Seitlich gelaschter Schuh
[SHOE IMAGE] Peaked Shoe
[SHOE IMAGE] Peaked Shoe
[SHOE IMAGE] Side Strap Shoe
[SHOE IMAGE] Buckle Front Boot
[SHOE IMAGE] Side Buckle Boot
[SHOE IMAGE] Button Front Boot

Footwear of the Middle Ages - Shoe Design List/High Middle Ages (c1300-1450), by I. Marc Carlson. Copyright 1996, 2003
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Zu sehen auf http://www.personal.utulsa.edu/~marc-carlson/shoe/SLIST.HTM

 

Schnabelschuhe

Schnabelschuhe

Anleitung für eine kleine Schnabelschuhbauanleitung  ---Hier---

Schnabelschuhe , schon in der Antike bekannte und im Mittelalter mehrmals wiederkehrende modische Schuhform mit aufgebogener Schuhspitze.

Während der einem Vogelschnabel ähnliche Vorderfuß der Schuhe im 11./12. Jh. noch ziemlich kurz war, nahmen die Schuhspitzen im 14./15. Jh. solche Ausmaße an, dass sie mit einem Fischbeingerüst versteift und die aufgebogenen Schuhspitzen manchmal am Bein befestigt werden mussten. Die Länge der spitzen Schnäbel war durch die * Kleiderordnungen genau festgelegt und betrug für Fürsten und Prinzen 2 1/2 Fuß, für Ritter 1 1/2 Fuß, für "Personen von Stand" und vermögende Bürger 1 Fuß und für die niederen Stände 1/2 Fuß.

Im 15. Jh. wurden unter den Schnabelschuhen sandalenartige Unterschuhe getragen, die so genannten Trippen. Auch der Vorderfuß des eisernen Schuhzeugs bei * Rüstungen lief in der Gotik in eine Spitze aus. Die Schnabelschuh-Mode soll im 11. Jh. von Graf Fulco von Anjou eingeführt worden sein, um seinen missgestalteten Fuß zu verbergen. Nach der gegen Ende 15. Jh. erfolgten Verbreiterung der Schuhkappe wurden die Schuhe "Entenschnäbel" und in der Renaissance * Kuhmäuler genannt.

W. SULSER, Führer durch das Schuhmuseum der Bally Schuhfabriken, Schönenwerd/Schweiz 1948; I. LOSCHEK, Reclams Mode- u. Kostümlex., Stuttgart 1994.

 

Bundschuhe

Der Bundschuh war ein Lederschuh, der mit einem langen Riemen gebunden wurde. Im Mittelalter war er ein typisches Merkmal bäuerlicher Kleidung.

Der Bundschuh war sogar mit die Grundlage eines "Krieges" Die Bundschuh-Bewegung

Bundschuh-Bewegung wurden die aufständischen Bauern 1493-1517 in Südwestdeutschland genannt. Sie waren eine der Wurzeln des deutschen Bauernkrieges (1524-1526). Die Bundschuh-Bewegung war keine Bewegung im eigentlichen Sinn, vielmehr handelte es sich um eine Anzahl von lokalen Verschwörungen und geplanten Aufständen in Schlettstadt, Untergrombach, Lehen im Breisgau und am Oberrhein. Alle wurden niedergeschlagen. Für die Verschwörungen in Untergrombach, Lehen und am Oberrhein war Joß Fritz verantwortlich.

Als Feldzeichen führten sie den Bundschuh, einen für Bauern typischen Schnürschuh. Er sollte sinnbildlich ausdrücken, dass die Bauern gemeinsam aufgestanden waren und gegen ihre Herren vorrückten. Außerdem stand der Bundschuh im Kontrast zu den sporenklirrenden Ritterstiefeln. Unter diesem Zeichen hatten Bauern und Bürger 1439, 1443 und 1444 am Oberrhein die Truppen des französischen Grafen von Armagnac zurückgeschlagen.

Schnittmuster meines Bundschuhes

 

Trippen

Zum Behufe der Erhaltung von Schönheit und Sauberkeit von empfindlichem Schuhwerk der verschiedensten Art sowie von leder- oder strickbesohlten Strumpfhosen (Zürdelsocken) empfiehlt sich das Tragen von Trippen unter jenen.
Trippen (auch clogs, sabots, pattens im angelsächsisch-fränkischen Raum geheißen, altdeutsch einfach Sapper) können die unterschiedlichsten Formen haben und aus Leder, Kork, Holz und Kombinationen daraus bestehen. Gemeinsam ist ihnen allen jedoch die Aufgabe, das Schuhwerk gegen Schmutz und Unrat der Straße zu schützen, den Fuß im engeren Sinne also vor Kontakt mit Krankheitserregern und eklem Getier zu bewahren - eine hygienische Maßnahme in Zeiten, in denen jeder seine Notdurft auf die Gassen verrichtet, unverkauftes Grünzeug am Ende des Markttages einfach festgetreten und selbst die Schlachtabfälle wie Ohren, blutige Felle, Schwänze und dergleichen noch obenauf gelegt werden, auf dass die räudigen Hunde sie fressen. Da sich auch niemand für verendete Tiere zuständig fühlt, bleiben auch diese liegen... Verwesung und Gestank sind allenthalben in den Städten präsent.
Doch auch sonst kommt einem das Tragen von Trippen zugute, wenn man nicht auf unbefestigtem Wege gleich bis zum Knöchel im Schlamm versinken will. Allgemein

Trippen sind eine Art Holzunterschuh, welche mittels stabiler Lederriemen am Schuh befestigt wurden.
Da mittelalterliches Schuhwerk aufgrund seiner Herstellungsweise (wendegenäht) und des Materiales nicht wasserdicht war und die Straßen in den Städten meist knöcheltief mit Unrat und Morast bedeckt waren, wurden im Spätmittelalter quer durch alle Bevölkerungsschichten häufig Trippen getragen. In den Berichten über die London-Excavations werden die frühesten Funde auf das frühe 13. Jahrhundert datiert, hier ist die Verbreitung allerdings nur sehr punktuell, wohingegen im beginnenden 14. Jahrhundert die Verbreitung schon häufiger ist.

Eine der vielen Bauanleitung von Trippen auch auf www.mittgard.de zu finden.

Holschen

In Deutschland waren und sind Holzschuhe vor allem in der Nordhälfte verbreitet, insbesondere von Nordrhein-Westfalen bis zur dänischen Grenze. In Westfalen werden sie als Holsken (auch: Holzken) oder Holschen bezeichnet. Am Niederrhein nennt man sie, wie im Niederländischen, Klompen und im Ruhrgebiet auch Klotzschen. Die älteste bekannte Abbildung von Holzschuhen ist auf einem Altarretabel aus dem 15. Jh. (1474)von Derick Baegert in der Dortmunder Propsteikirche zu sehen.


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Für das komplette Originalbild  (6.5MB) 6645x3727

Im üblichen Sinn bezeichnet Holzschuh den traditionellen Holzschuh, der vollständig oder überwiegend aus Holz hergestellt ist und den Fuß ähnlich wie ein Halbschuh weitgehend umschließt (im Fersenbereich mit einer hochgezogenen Holzsohle). Üblicherweise wird solch ein Holzschuh aus einem einzigen Stück Holz hergestellt. Andere Schuhmodelle, die meist einen auf den Schuhboden beschränkten Holzanteil haben (Clogs, Holzsandalen usw.), sind keine Holzschuhe, sondern werden als Holzsohlenschuhe bezeichnet.

 

Welche Fußbekleidung trug die ländliche Bevölkerung in der Mark Brandenburg des 13. Jahrhunderts?

---HIER---

Es gibt ja viele die Lederschuhe im Internet anbieten.

Aber manche lassen sich auch was einfallen. Bausätze für Lederschuhe

http://www.knieriem.net/de/bausaetze/bausatz-modelle.html zum halben Preis wie die fertigen Schuhe.

 

 

zuletzt aktualisiert 30.01.2010