Schuhe aus dem 14JHHigh Middle Ages (c1300-1450) Shoe DesignsFootwear of the Middle Ages - Shoe Design List/High Middle Ages (c1300-1450),
by I. Marc Carlson. Copyright 1996, 2003 Zu sehen auf http://www.personal.utulsa.edu/~marc-carlson/shoe/SLIST.HTM |
Schnabelschuhe
Anleitung für eine kleine Schnabelschuhbauanleitung ---Hier---Schnabelschuhe , schon in der Antike bekannte und im Mittelalter
mehrmals wiederkehrende modische Schuhform mit aufgebogener Schuhspitze.
W. SULSER, Führer durch das Schuhmuseum der Bally Schuhfabriken, Schönenwerd/Schweiz 1948; I. LOSCHEK, Reclams Mode- u. Kostümlex., Stuttgart 1994. |
Bundschuhe
Der Bundschuh war ein Lederschuh, der mit einem langen Riemen gebunden wurde. Im Mittelalter war er ein typisches Merkmal bäuerlicher Kleidung. Der Bundschuh war sogar mit die Grundlage eines "Krieges" Die Bundschuh-Bewegung Bundschuh-Bewegung wurden die aufständischen Bauern 1493-1517 in Südwestdeutschland genannt. Sie waren eine der Wurzeln des deutschen Bauernkrieges (1524-1526). Die Bundschuh-Bewegung war keine Bewegung im eigentlichen Sinn, vielmehr handelte es sich um eine Anzahl von lokalen Verschwörungen und geplanten Aufständen in Schlettstadt, Untergrombach, Lehen im Breisgau und am Oberrhein. Alle wurden niedergeschlagen. Für die Verschwörungen in Untergrombach, Lehen und am Oberrhein war Joß Fritz verantwortlich. Als Feldzeichen führten sie den Bundschuh, einen für Bauern typischen Schnürschuh. Er sollte sinnbildlich ausdrücken, dass die Bauern gemeinsam aufgestanden waren und gegen ihre Herren vorrückten. Außerdem stand der Bundschuh im Kontrast zu den sporenklirrenden Ritterstiefeln. Unter diesem Zeichen hatten Bauern und Bürger 1439, 1443 und 1444 am Oberrhein die Truppen des französischen Grafen von Armagnac zurückgeschlagen. |
TrippenZum Behufe der Erhaltung von Schönheit und Sauberkeit von empfindlichem
Schuhwerk der verschiedensten Art sowie von leder- oder strickbesohlten
Strumpfhosen (Zürdelsocken) empfiehlt sich das Tragen von Trippen unter
jenen. Eine der vielen Bauanleitung von Trippen auch auf www.mittgard.de zu finden. HolschenIn Deutschland waren und sind Holzschuhe vor allem in der Nordhälfte verbreitet, insbesondere von Nordrhein-Westfalen bis zur dänischen Grenze. In Westfalen werden sie als Holsken (auch: Holzken) oder Holschen bezeichnet. Am Niederrhein nennt man sie, wie im Niederländischen, Klompen und im Ruhrgebiet auch Klotzschen. Die älteste bekannte Abbildung von Holzschuhen ist auf einem Altarretabel aus dem 15. Jh. (1474)von Derick Baegert in der Dortmunder Propsteikirche zu sehen.
Im üblichen Sinn bezeichnet Holzschuh den traditionellen Holzschuh, der vollständig oder überwiegend aus Holz hergestellt ist und den Fuß ähnlich wie ein Halbschuh weitgehend umschließt (im Fersenbereich mit einer hochgezogenen Holzsohle). Üblicherweise wird solch ein Holzschuh aus einem einzigen Stück Holz hergestellt. Andere Schuhmodelle, die meist einen auf den Schuhboden beschränkten Holzanteil haben (Clogs, Holzsandalen usw.), sind keine Holzschuhe, sondern werden als Holzsohlenschuhe bezeichnet. |
Welche Fußbekleidung trug die ländliche Bevölkerung in der Mark Brandenburg des 13. Jahrhunderts?---HIER---Es gibt ja viele die Lederschuhe im Internet anbieten. Aber manche lassen sich auch was einfallen. Bausätze für Lederschuhe http://www.knieriem.net/de/bausaetze/bausatz-modelle.html zum halben Preis wie die fertigen Schuhe.
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zuletzt aktualisiert 30.01.2010 |