Diese Schnittmuster sind Grundschnitte und nur Vorlagen für weitere Schnitte Kleidung Allgemein Mittelalter http://de.wikipedia.org/wiki/Kleidung_im_Mittelalter Eine adelige Dame des Hochmittelalters trägt einen Körperbetonenden Surcot In der Romanik war die Kleidung der Frau bis ins 11. Jahrhundert nicht sehr körperbetont. Sie trug eine leinenes, fußlanges Untergewand mit langen Ärmeln. Darüber wurde ebenfalls ein knöchellanges Obergewand mit weiten kurzen oder spitz endenden Ärmeln angezogen. Ab dem 11. Jahrhundert wurde das Obergewand wesentlich körperbetonter, vermutlich über der Taille geschnürt. Das Unterkleid wurde stärker durch Keile geweitet und bodenlang verlängert. Ab dem 12. jahrhundert traten bei höheren Ständen verstärkt Tütenärmel und Scheinärmel auf. Auch die Frau trug über dem Obergewand einen mantelartigen Umhang, den sie über der Brust schloss. Als Kopfbedeckung trugen verheiratete Frauen das Gebende (oder Gebände), das eine drei bis sechs Zentimeter breite Leinenbinde war und die Wange und das Kinn bedeckte. Darauf setzte man kleine flache Hauben, das Schapele oder Schleier. Adlige Frauen trugen meist reich verzierte Kopfreifen. Die Schuhe der Frauen waren spitz und aus weichem Leder. Sie reichten bis zum Knöchel und waren oft verziert. Die Haare hatte man immer noch gerne blondiert, wie es schon im alten Rom üblich war. Es wurde glatt oder geflochten getragen, später dann gelockt und aufgelöst. Als Schmuck dienten der adeligen Frau Armreifen, Diademe, Hals- und Ohrringe aus Gold und Silber, die mit Edelsteinen besetzt waren. Die höfische Sitte gebot es, Handschuhe aus Seide oder Wollenstoff zu tragen. HenninDie Frauen trugen genau wie die Männer ein fußlanges und langärmliges Unterkleid, die Cotte, das meist aus Leinen oder Seide genäht wurde. Darüber wurde ein loses, langes, später ärmelloses Überkleid, der Surcot, gezogen, das mit einer Schleppe versehen war. Die burgundische Mode war körpereng, mit weitem schleppenden Rock und einem enganliegenden Mieder, das vorn über dem Hemd zusammengeschnürt wurde. Unter dem tiefen Ausschnitt trug man einen Gürtel. Als Kopfbedeckung trugen die verheirateten Frauen immer noch das Gebende oder die Rise, ein gefaltetes Kopftuch. Besonders in Burgund war der Hennin verbreitet. Das ist eine kegelförmige Haube, die oft einen Meter hoch war und mit Schleiern versehen wurde. Junge Frauen trugen oft Reifenblumen oder Bänderkränze. Als Schuhe verwendeten die Frauen ebenfalls Wendeschuhe.
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zuletzt aktualisiert 30.01.2010 |