der Küche

Die Ausstattung der Küchen war überall einfach. Gekocht wurde meistens am offenen Herd, der aus einer kniehoch aufgemauerten Feuerplatte bestand. Kochgefäße aus Ton waren üblich. Erst später gab es in reichen Haushalten Kessel aus Bronze, Messing oder Kupfer. Dort gehörten auch drehbare Bratenspieße, zur Verfeinerung der Speisen manchmal aus Wacholder, Hasel oder Erlenholz gefertigt, und Bratenroste zur Ausstattung. Ab dem 13. Jahrhundert stetzen sich raffiniertere Küchengeräte wie Dreifußtöpfe, Pfannen, Waffeleisen, Siebe und Reiben durch. Kamine und mit Funkenschutz versehene Rauchfänge sorgten für einen besseren Rauchabzug, der Herd rückte aus Gründen des Feuerschutzes in die Raummitte.
Das wichtigste Küchengerät war, neben Messern und Beilen, der Mörser.
Vornehme und adelige Küchen hatten viel Personal, einen Küchenmeister und einen Truchsess. Der Fürschneyder tranchierte Fleischspeisen am Esstisch.
Viele Lebensmittel wurden langsam über dem Herdfeuer gegart, zu Mus zerstampft oder zu Brei zerkocht. Dies geschah wohl aus hygienischen Gründen, aber auch, um dem schlechten Stand der Zahngesundheit dieser Zeit Rechnung zu tragen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Esskultur_im_Mittelalter

Wissen über das >Waffeleisen<

 

zuletzt aktualisiert30.01.2010