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Zu den Kräuter. Ich habe hier eine Übersicht über Heilkräuter Genauere Kräuter Beschreibung |
AAckerschachtelhalmBlasen- und Nierenleiden, Durchblutungsstörungen (lokale), Frostbeulen, Hautleiden, Rheumatische Beschwerden, Wassersucht, Wundheilung AdonisröschenNiedriger Blutdruck, Funktionelle Herzbeschwerden, Herzschwäche AlantAppetitlosigkeit, Asthma, Chronische Bronchitis, Herstellung von Diabetikernährmitteln (Zuckerersatz) AndornChronische Bronchitis, Gallenleiden, schlecht heilende Wunden Angelikaantiseptisch, abwehrsteigernd, kraftspendend, Appetitlosigkeit, Blähungen, Erkältungskrankheiten, Erschöpfungszustände, Rheuma AnisBlähungen, Bronchitis, trockener Husten, Milchbildung ArnikaAphthen, Blutergüsse, Gelenkentzündungen, Rheuma, Herzbeschwerden, Krampfadern, Mundschleimhautentzündung, Neuralgien, Quetschungen, Rachenentzündung, Venenentzündung, Verstauchungen, schlecht heilende Wunden, Zahnfleischentzündungen, Zerrungen AugentrostBindehautentzündungen, Gerstenkorn, Lidrandentzündung, Überanstrengung
der Augen BBaldrian
Nervöse Erschöpfung, Nervöse Herzbeschwerden, Nervöse Magenbeschwerden, Schlaflosigkeit BärentraubeBlasenentzündungen, Nierenbeckenentzündungen BärlauchBlähungen, Bluthochdruck, Frühjahrskur, Verdauungsstörungen BartflechteDarmerkrankungen, Erkältungen, Grippale Infekte, Mandelentzündungen, Rachenentzündungen BeifussAppetitlosigkeit, Bauchspeicheldrüse, Küchengewürz (Bessere Verträglichkeit fetter Speisen, Gänsebratengewürz) BeinwellBronchitis, Chronische Geschwüre, Husten, Neuralgien, Rheuma, Unterschenkelgeschwüre, Venenentzündungen, schlecht heilende Wunden BesenginsterHerzrhythmusstörungen, Förderung der Wasserausscheidung BibernelleBronchitis, Kehlkopfentzündungen, Rachenentzündung BirkeBlasenentzündung, Haarausfall, Rheuma, Schuppen BlasentangFettsucht, Gewinnung von Jod zur Verhütung und Behandlung von endemischem Kropf BlutwurzDurchfall, Mundschleimhautentzündung, Verbrennungen, Rachenentzündungen, leichte Zahnfleischentzündungen BockshornkleeAnregung der Milchsekretion, aufgesprungene Hände und Lippen, Verdauungsstörungen BraunwurzHautleiden, chronische Gesichtsekzeme BrennesselBlutarmut, Blutreinigend, Gelenk- und Muskelrheuma, Gicht, Ischias, Haarausfall, Hautleiden, Hexenschuss, Stoffwechsel fördernd BrombeereDurchfall, Magen- und Darmkatarrh BrunnenkresseFrühjahrskur, Gallen- und Blasensteinbeschwerden, Chronisches Rheuma, Unreine Haut DDill
Blähungen, Hämorrhoiden, Magenbeschwerden DostHusten, Menstruationsbeschwerden, Mundentzündungen, Rachenentzündungen,
Verdauungsstörungen EEdelgamanderMagenbeschwerden, Langsam heilende Wunden EdelkastanieBronchitis, Durchfall, Keuchhusten, Rheuma EfeuBronchitis, Keuchhusten, Rheuma EibischBronchitis, Durchfall, Husten, Luftröhren- und, Halsentzündungen, Magen- und Darmschleimhaut-, Entzündungen, Leichte Verbrennungen EicheAugenlidentzündungen, Durchfall, Ekzeme, Fusschweiss, Frostbeulen, Hämorrhoiden, Magen- und, Darmschleimhautentzündungen, Zahnfleischbluten EisenkrautBronchitis, Husten, Katarrhe der oberen Luftwege, harntreibend, menstruations- fördernd, Milch bildend Engelwurzantiseptisch, abwehrsteigernd, kraftspendend, Appetitlosigkeit, Blähungen, Erkältungskrankheiten, Erschöpfungszustände, Rheuma Enzian, GelberAppetitlosigkeit, Magenbeschwerden ErdrauchGallenkoliken, Hautleiden, Migräne, Verstopfung EscheBlasen- und Nierenleiden, Fieber, Rheuma, Verstopfung, Wassersucht FFenchelBindehautentzündungen, Blähungen, Bronchitis, Husten, Lidrandentzündungen, Magenschmerzen, Verdauungsbeschwerden FichteBronchitis, Durchblutungsstörungen, Katarrh der oberen Luftwege, Nervösität, Nasennebenhöhlenentzündungen, Neuralgien, Rheuma, Schlaflosigkeit FrauenmantelDurchfall, Eiterungen, Klimakterische Beschwerden, Menstruationsbeschwerden, Mund- u. Rachenentzündung, Weissfluss FrauenminzeBlähungen, Verdauungsstörungen FuchskreuzkrautMenstruationsstörungen, Nasen- u. Zahnfleischbluten, GGänsefingerkrautDurchfall, Entzündungen der Mundhöhle, Hämorrhoiden, Magen- und Darmschleimhautentzündungen, Wundheilung GartenbohneChronischer Gelenkrheumatismus, Wassersucht GeissrauteUngenügende Milchsekretion Goldruteharntreibend, blutreinigend, Blasenentzündungen, Nierengriess und -Steine, Nierenleiden, Störungen der Harnabsonderung, Wundheilung, Rheuma, Gicht Gundermann
entzündungshemmend, Blase und Niere anregend, Stoffwechsel fördernd,
schleimlösend HHaferDurchfall, Ekzeme, Nieren- und Blasenleiden, Neuralgien, Rheumatische Beschwerden, Schlafstörung, HagebutteBlasenleiden, Erkältungen, erhöhter Vitamin C-Bedarf, Frühjahrsmüdigkeit HauhechelBlasen- und Harnröhrenentzündungen, Wassersucht, Blasen- und Nierensteine,
Nierenbeckenentzündungen Hirtentäschelblutstillend, wehenfördernd, Gebärmutterblutungen, Menstruationsstörungen, Nasenbluten, Verstopfung, Kreislaufschwäche, niedriger Blutdruck HolunderErkältungskrankheiten und Grippe, Fieber, harntreibend, Rheuma, Neuralgien, Verstopfung HonigkleeBlutergüsse, Gallen- und Magenbeschwerden, Gelenkschmerzen, Krampfadern, Quetschungen, Venenentzündungen HopfenNervöse Herzbeschwerden, Nervöse Magenbeschwerden, Nervöse Unruhe, Schlafstörungen HuflattichBronchitis, Hautentzündungen, Chronischer Husten, Katarrhe der Oberen Luftwege, Verbrennungen HundsroseBlasenleiden, Erkältungen, erhöhter Vitamin C-Bedarf, Frühjahrsmüdigkeit JJohannisbeere, SchwarzeBlasenleiden, Durchfall, Erkältungskrankheiten, Halsentzündungen, Vitamin-C-Mangel Johanniskraut
Bettnässen, Depressive Verstimmungen, Leichte, Klimakterische Beschwerden,
Krampfadern, Magenschleimhautentzündungen, Menstruations-, Beschwerden,
Neuralgische und Rheumatische Schmerzen KKalmusAppetitlosigkeit, Erschöpfung und Schwäche, Gallenbeschwerden, Magenbeschwerden, Verdauungsstörungen KamilleEntzündungen des Mund-, Nasen- und Rachenraumes, Ekzeme, Hämorrhoiden, Weissfluss, Magenkrämpfe, Magen- und Darmschleimhautentzündung, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Menstruationsbeschwerden, Schlaflosigkeit, Verdauungsstörungen, Wundheilung Kamille, Römische Entzündungen der Mund- und Rachenhöhle, Wundheilung, Menstruationsbeschwerden, Verdauungsstörungen KapuzinerkresseBronchitis, Grippale Infekte und Erkältungen, Infektion der Harnwege KieferBronchitis, Durchblutungsstörungen, Katarrh der oberen Luftwege, Nervosität, Nasennebenhöhlenentzündungen, Neuralgien, Rheuma, Schlaflosigkeit KletteGelenkrheuma, Geschwüre, Haarausfall, Hautleiden, Kopfschuppen, Wundheilung Knoblauch
Arteriosklerose, Bluthochdruck, Würmer, Magen- und Darminfektionen, Resistenzsteigerung, Gegen Infektionen, Verdauungsstörungen KönigskerzeBronchitis, Entzündungen der oberen Luftwege, Reizhusten, Asthma KürbisBlasenschwäche, Prostatabeschwerden, Würmer LLabkrautBlasenleiden, Hautleiden, Wasserstauungen Lavendel
antiseptisch, beruhigend, blähungstreibend, harntreibend, krampflösend, Asthma, Erschöpfungszustände, Herzbeschwerden, Husten, Kreislaufschwäche, Migräne, Nervosität, Nervenschwäche, Neuralgien, Schlaflosigkeit LeinFurunkel und Geschwüre, Gallensteine, Gürtelrose, Heiserkeit, Mund- und Rachenentzündungen, Mund-, und Rachenentzündungen, Magenschleimhautentzündung, Magenübersäuerung, Rheumatische Schmerzen, Schuppenflechte, Verstopfung LiebstöckelBlasen- und Nierenleiden, Gewürz, Magenbeschwerden, Rheuma und Gicht, Wassersucht Lindeschweißtreibend, Erkältungskrankheiten, grippale Infekte LöwenzahnChronische Gelenkerkrankungen, Chronische Hautleiden, Chronisches Rheuma, Leber- und Gallenleiden, Nierensteine, Wassersucht LungenkrautBronchitis, Heiserkeit, Katarrh der Oberen Luftwege MMalveBronchitis, Ekzeme, Hautentzündungen, Weissfluss, Kehlkopf- und Stimmbänderentzündungen, Magen- und, Darmschleimhautentzündungen, Mund- und Rachenent-, Zündungen MariendistelGallenbeschwerden, Leberleiden, Magen- Darmbeschwerden, Migräne, Reisekrankheit, event. Trigeminusneuralgie, Krampfadern, Pfortaderstauung MeerrettichBlasen- und Nierenbeckenentzündung, Bronchialkatarrh, Neuralgische und , Rheumatische Beschwerden,Verdauungsschwäche Melissekrampflösend, schmerzstillend, bakterien- und pilzhemmend, Blähungen, Herzbeschwerden, Magenleiden, Migräne, Menstruationsbeschwerden, Neuralgien, Unruhezustände, Schlafstörungen, Ohrenschmerzen, Zahnschmerzen MistelChronische Arthrosen, Bluthochdruck, Chronisches Rheuma Moos, IrländischesBronchitis, Katarrhe der Oberen Luftwege, Reizhusten, Verstopfung, Verdauungsstörungen Moos, IsländischesAppetittlosigkeit, Bronchitis, Reizhusten, Erschöpfungs- und Schwächezustände,
Katarrhe der, Oberen Luftwege, Magenschleimhautentzündungen NNelkenwurzDurchfall, Übelkeit und Erbrechen, Zahnschmerzen, Zahnfleischentzündungen OOdermennigDurchfall, Gallen- und Leberleiden, Verdauungs-, Störungen, Rachen-
und Kehlkopfentzündungen PPappelBlasenleiden, Fieber, Gelenkrheuma, Hämorrhoiden PaprikaGelenkentzündungen, Gewürz, Muskelschmerzen, Rheumatische Beschwerden, Verdauungsschwäche PassionsblumeHerzbeschwerden, Nervosität, Schlaflosigkeit PestwurzBronchitis, Entzündungen der Harnwege, Gallen-, und Leberleiden, Hautleiden, Menstruationsstörungen, Nervöse Magenbeschwerden PetersilieBlasen- und Nierensteine, Blasen- und Nieren-, Entzündungen, Verdauungsstörungen, Wassersucht Pfefferminzeentzündungswidrig, keimtötend, Galle treibend, krampflösend, schmerzstillend,
Blähungen, Durchfall, Gallenbeschwerden, Magenschmerzen, Übelkeit, Brechreiz,
Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, schmerzhafte Regel RRainfarnEingeweidewürmer, Verdauungsstörungen RhabarberDurchfall, Verstopfung RingelblumeBlutergüsse, Gallenbeschwerden, Ekzeme, Geschwüre, Magen- und Darmstörungen, Hautleiden, Quetschungen, Zerrungen, schlecht heilende Wunden Rosmarin
krampflösend, anregend, Blähungen, Niedriger Blutdruck, nervöse Herzbeschwerden, nervöse Kreislaufbeschwerden, rheumatische und neuralgische Beschwerden, schwache Menstruation, Schwäche und Erschöpfungszustände, Verdauungsstörungen, hartnäckige Hautausschläge RosskastanieDurchfall, Ödeme, Rheuma, Venenerkrankungen SSalbeiHemmung der Milchsekretion, Kehlkopfkatarrh, Mandelentzündungen, Mundschleimhaut- und Rachenentzündungen, Raucherhusten, starkes Schwitzen SanddornTonikum, Vitamin-C-Mangel SchafgarbeAppetitlosigkeit, Blähungen, Durchfall, Geschwüre, Gallenkoliken, Hämorrhoiden, Menstruationsbeschwerden, Verdauungsschwäche, Wundheilung SchlafmohnAchtung! Giftig! sehr starker Durchfall, sehr schwere Schmerzzustände SchlehdornBlasenleiden, Hautausschläge, Verstopfung SchlüsselblumeBronchitis, Erkältungskrankheiten, Husten, nervöse Kopfschmerzen, nervöse Schlaflosigkeit SchöllkrautGallenblasenentzündungen, Gallensteine, Leberstauungen, Warzen, Magenschmerzen, krampflösend, beruhigend, zellwachstumshemmend Senf, SchwarzerBronchitis, Brustfell- und Rippenfellentzündungen, Gelenkentzündungen, Ischias, Muskelschmerzen, Rheuma SilberdistelHarnbeschwerden, Wundreinigung und -Heilung SonnenhutAbszesse, Erkältungskrankheiten u. Grippale Infekte, Unterschenkelgeschwüre, leichte Verbrennungen, Vorbeugung gegen Infektionen, Langsam heilende Wunden SpitzwegerichBronchitis, Insektenstiche, Katarrhe der oberen Luftwege, Magen- und Darmschleimhautentzündungen, Quetschungen, blutende Wunden SteinkleeBlutergüsse, Gallen- und Magenbeschwerden, Gelenkschmerzen, Krampfadern, Quetschungen, Venenentzündungen Stiefmütterchen, WildesHautleiden, Säuglingsexzeme StorchenschnabelDurchfall, Hautleiden, Mund- und Rachenentzündung, Nasenbluten TTaubnessel, WeisseBlasenleiden, Darmstörungen, Husten, Menstruationsbeschwerden, Weissfluss TausendgüldenkrautAppetitlosigkeit, Sodbrennen, Verdaungsstörungen Thymiandesinfizierend, Bronchitis, Erkältungskrankheiten, Kehlkopfkatarrh,
Keuch- und Krampfhusten, Verdauungsstörungen, Infektionen des Nieren-Blasenapparates UUlmeDurchfall, Ekzeme, Hämorrhoiden, Mundschleimhaut-, und Rachenentzündungen,
Langsam heilende Wunden VVeilchenBronchitis, Husten, Katarrhe der oberen Luftwege VerbenaBronchitis, Husten, Katarrhe der oberen Luftwege, harntreibend, menstruations
fördernd, Milch bildend WWacholderwirkt anregend auf die Nierentätigkeit, Fördert den Harnfluss WacholderstrauchArthritis, Blasenleiden, Muskelrheuma und Nierenbeckenentzündungen, Wassersucht Walderdbeere
Blasen- und Nierengriess, Durchfall Waldmeister
Kopfschmerzen, Migräne, nervöse Schlaflosigkeit, nervöse Unruhe, Verdauungsbeschwerden, vermindert die Blutgerinnung, krampflösend WalnussbaumEkzeme, Lidrandentzündungen, Magen- u. , Darmstörungen Wasserdost, WasserhanfErkältungskrankheiten, Hautausschläge, Leberleiden, Galle, Milz, Wassersucht Wasserminzeentzündungswidrig, keimtötend, galletreibend, krampflösend, schmerzstillend, Blähungen, Durchfall, Gallenbeschwerden, Magenschmerzen, Übelkeit, Brechreiz, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, schmerzhafte Regel WegwarteGallensteine, Kaffee-Ersatz, Verdauungsschwäche WeideErkältungen und Grippale Infekte, Fieber, Migräne, und Kopfschmerzen, Rheumatische und Neuralgische, Schmerzen WeinrebeFettleibigkeit, Leberleiden, Verstopfung WeissdornAltersherz, Angina Pectoris, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Kreislaufstörungen WeisskohlHautentzündungen, Langsam heilende Wunden, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür, rheumatische und neuralgische Beschwerden WermutAllgemeine Schwäche, Blähungen, Magen- und, Gallenbeschwerden WurmfarnBandwürmer ZZitronenverbenaBlähungen, Magenbeschwerden, Nervöse Schlaflosigkeit ZinnkrautBlasen- und Nierenleiden, Durchblutungsstörungen (lokale), Frostbeulen, Hautleiden, Rheumatische Beschwerden, Wassersucht, Wundheilung |
Alraune |
Asant
Namen und Synonyme : Asant, Stinkasant, Teufelsdreck, Stinkharz Den Namen Teufelsdreck "verdankt" der Asant seinem unagenehmen geruch. Botanisch: Ferula assa-foetida Englisch: Stinking Gum, Assafetida, Assafoetida Beschreibung: Familie: Apiaceae- Doldengewächse Der Asant ist ein mehrjähriges Staudengewächs und erreicht eine Höhe von bis zu 4 m. Ein dicker Stengel wächst aus der Mitte der rübenartinen Wurzel. Die Blätter sind gefiedert Die Blätter, Stengel und die Wurzeln enthalten einen milchartigen Saft. Die Blütezeit ist von Juli bis August. Vorkommen: Der Asant ist beheimatet in den subtropischen GebietenVorderindiens und Zentralasiens. Dort ist er gehäuft in Salz- und Steinwüsten anzutreffen.
Geschichte: Das Gummiharz des Asants war schon im Altertum von Bedeutung. Durch arabische Ärzte wurde es dann auch in Europa und Deutschland eingeführt.
Drogen & Inhaltsstoffe: Beim Anschneiden der Asantwurzel tritt Milchsaft aus der an der Luft zu einem Gummiharz erhärtet. Dieser ist die Droge des Asants und wird als Teufelsdreck oder wissentschaftlich als Asa foetida bezeichnet. Das Teufelsdreck besteht aus etwa 25-65 % Harz welches auch Asaresin genannt wird. Dieses enthält vor allem Ferulasäureester des Asaresinotannols und freies Asaresinotannol, Ferulasäure, Sesquiterpene und Umbelliferone. Weitere 20- 30 % des Teufelsdreck bestehen aus Gummi welches sich aus Arabinose, Galaktose, Glucuronsäure und Rhamnose und anderen zusammensetzt. Die restlichen 5-20 % entfallen auf ein ätherisches Öl welches auch Asantöl oder wissentschaftlich Oleum Asae foetidae genannt wird. . Dieses besteht hautsächlich aus einem Disulfid welches für den knoblauchartigen Geruch verantwortlich ist und Pinen. Eigenschaften &Wirkungen: Das Teufelsdreck hat einen intensiven knoblauchähnlichen Geruch. Es wirkt beruhigend, schmerzstillend, krampflösend und aphrodisierend. Ausserdem regt es schleimlösenden Husten an und senkt den Blutdruck. Es hat auch eine blutgerinnungs-hemmende Wirkung.
Verwendungen: . In der ayurvedischen Medizin wird der Asant bei Gelbsucht, Krämpfen, Magenerkrankungen und zur Behandlung von psychischen Erkrankungen eingesetzt. In der Volksmedizin wird er zur Behandlung von Bronchitis, Blähungen , Verstopfung und Koliken verwendet. In der tibetanischen Medizin wird der Asant als wirksames Aphrodisiakum genutzt. Der Asant wird auch als Gewürz ( in kleinen Mengen )verwendet. Als Bestandteil von Flug- und Hexensalben. Als Räucherstoff. Kultivierung: Der Asant wird durch Aussaat im Spätsommer vermehrt. Die Ernte wird mit Beginn der Blüte durchgeführt. Dazu wird das Harz von der Wurzel geschabt. |
BockshornsamenDarreichungsform Tee Art der Anwendung Zum Einnehmen und zur Bereitung von Breiumschlägen. Stoff- oder Indikationsgruppe Pflanzliches Magen-Darm-Mittel/Mittel bei örtlichen Entzündungen. Anwendungsgebiete Innerliche Anwendung bei: Appetitlosigkeit Gegenanzeigen Keine bekannt. Wechselwirkungen mit anderen Mitteln Keine bekannt. Dosierungsanleitung und Art der Anwendung Soweit nicht anders verordnet, wird 3mal täglich vor den Mahlzeiten ein knapper halber Teelöffel voll (ca. 2 g) zerkleinerter Bockshornsamen mit Flüssigkeit eingenommen. Zur äußerlichen Anwendung werden 1mal täglich 50 g gepulverte Bockshornsamen mit 1/4 I Wasser 5 Minuten lang gekocht und dann als feuchtwarmer Breiumschlag verwendet. Dauer der Anwendung Bei akuten Beschwerden, die länger als eine Woche andauern oder periodisch wiederkehren, wird die Rücksprache mit einem Arzt empfohlen. Nebenwirkungen Bei wiederholter äußerer Anwendung können unerwünschte Hautreaktionen auftreten. |
Dachwurz
![]() Hauswurz . Donnerkrau . Donars- oder Donnerbart . Donnerlauch . Garda Casa . Hauslauch . Jupiterbart . Joubarbe . Scherzenkraut . Wetterwurz . Zittriwurzen . Zittrichkraut Schon lange vor Christus haben die Menschen Dach- oder Hauswurz die Dächer ihrer Häuser gepflanzt, um diese vor Blitzschlag zu bewahren. Anscheinend hat das durchaus einen realen Hintergrund, wie neuere Untersuchungen beweisen. Häuser, deren Dach mit diesen robusten Pflanzen bewachsen ist, werden offenbar tatsächlich weniger oft von Blitzen getroffen als andere. Anscheinend fördern die Hauswurze den Spannungsausgleich zwischen dem Haus und der Luft, so dass nicht so leicht ein extremes Spannungsgefälle auftreten kann, das zu Blitzeinschlägen führt. Außer vor Blitzschlag sollte das Kraut im Mittelalter auch vor Brand, Sturm und schwarzer Magie schützen. Als Arzneipflanze wurde es frisch oder als Tee bei Verletzungen, Hautentzündungen, Warzen und Hühneraugen verwendet, auch bei Brandwunden und Insektenstrichen sollte es helfen. In der christlichen Mythologie gelten Hauswurze, wie andere Immergrüne auch, als Symbol für das ewige Leben. Sempervivum (=lat. "immer lebend") gibt es schon von Natur aus in unendlich vielen Sorten. Ursprünglich ist es vermutlich im Mittelmeerraum, in den Alpen und in Vorderasien heimisch gewesen. Doch schon im Mittelalter baute man Hauswurz in den Burggärten nicht nur als Heil-, sondern auch als Zierpflanze an, wie "Gartenflüchtlinge" mit besonderer Coloration aus solchen Gärten beweisen. Nach und nach hat sich die Pflanze so über ganz Europa verbreitet. Inzwischen ist die Sortenvielfalt fast unüberschaubar. Die Staude braucht einen Standort in voller Sonne, damit sich die sortentypische Färbung ausbildet. Sie ist pflegeleicht, benötigt auch im Sommer nur wenig Wasser und bildet dichte Polster, die mit den Jahren recht groß werden können. Deswegen eignen sich die Pflanzen auch gut für die Begrünung von Flachdächern. Man kann sie aber auch gut in flache Schalen (sandige Erde!) pflanzen. Ich habe auch schon gesehen, dass alte Dachziegel dazu benutzt wurden. |
Frauenmantel(Alchemilla vulgaris, Alchemilla vulgaris)
Kränze oder Bündel von Frauenmantel wurden früher an Fenstern, Türen oder auch am Dachfirst befestigt und sollten das Haus vor Blitzschlag bewahren. Die Alchimisten verwendeten den "Sonnentau", die Gutatationstropfen an den Blättern, bei ihren Versuchen, den Stein der Weisen zu finden, der helfen sollte, unedle Metalle in Gold zu verwandeln. In der Heilkunde war Alchemilla schon immer ein Frauenkraut.
Der Sonnentau sollte gegen unreine Haut und Sommersprossen wirken. Aus
den Blättern bereitetete man Tinkturen und Tees gegen "Frauenleiden"
wie Menstruationsbeschwerden, Kopfschmerzen und Migräne sowie bei Prämenstruellem
Syndrom. In der Tat hat man fest gestellt, dass Pflanzenextrakte aus
Frauenmantel schwache, gestagenähnliche Wirkungen entfalten.
Im Garten ist Frauenmantel mit seinen großen, graugrünen Blättern ein schöner Bodendecker und passt gut zu Wild- und Solitärstauden, aber auch zu Rosen. Am besten gedeiht Alchemilla auf gleichmäßig feuchtem, humosen Boden, und im Halbschatten. Dort, wo es ihr gefällt, samt sich die Pflanze leicht selbst aus. Nach der Blüte ordentlich zurück schneiden. Dann treibt die Pflanze schön wieder aus und bildet hübsche Blattrosetten. Die grüngelben Blüten lassen sich gut trocknen und wirken schön als einfache, dichte Sträuße in großen Tonvasen (in der Vase trocknen). Auch Kränze aus Frauenmantelblüten trocknen hübsch auf. |
Farn Namen: Schon im Mittelalter pflanzte man Farn in die Kräutergärten, um böse Geister und Dämonen fern zu halten. Er sollte auch vor Blitz und Hagelschlag bewahren, und wer Farn bei sich trug, war gegen böse Anschläge auf Leib und Leben gefeit. Man hängte Farnkrautbüschel auch als Glücksbringer über die Türen. Farne sind Sporenpflanzen, deswegen fehlen ihnen Blüte und Früchte, was unsere Vorfahren zu wilden Spekulationen beflügelte: Er solle, so hieß es, in der Johannisnacht genau um Mitternacht eine goldene Blüte hervor bringen, und dann auch sogleich seinen Samen abwerfen. Das dieser dann besondere Kräfte haben sollte, versteht sich von selbst: Er machte den Träger stich- und kugelfest und außerdem unsichtbar, half angeblich, verborgene Schätze zu entdecken und war auch für allerhand Liebeszauber begehrt. Außerdem konnte man mit seiner Hilfe die Sprache der Tiere verstehen. Allerdings ließen sich die Samen natürlich nur gewinnen, wenn man bestimmte, magische Praktiken anzuwenden wusste. In England sagt man, dass sich im Schatten des Farnkrauts oft Feen und Pixies verstecken. Man solle deswegen nicht einfach so durch Farne hindurch latschen und dürfe in der Nähe von Farnen auf gar keinen Fall über Geheimnisse reden, weil die Feen sie sonst überall verbreiten würden. In der Heilkunde benutzte man ihn früher als Wurmmittel sowie in Umschlägen gegen Gicht und Rheuma. Als Signaturpflanze für den Rücken wurde er auch gegen Rückenschmerzen verordnet. Für den Garten kann man inzwischen Farne aus aller Welt in den Gärtnereien kaufen, passend für alle möglichen Standorte. Besonders beliebt sind natürlich die winter- und immergrünen Sorten. Farne gehören zu den langlebigsten, nicht verholzenden Gartenpflanzen. An geegnetem Standort können sie sehr alt werden und bringen Romantik und etwas Geheimnisvolles in den Garten. |
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zuletzt aktualisiert30.01.2010 |