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Bei Mädchen ist das chen die Verniedlichung.
Bleibt noch Mäd das abgeleitet wird
von Maid (hübsche Frau). Also Maidchen
= kleine hübsche Frau (Mädchen) Viele der Begriffe und Redewendungen, die
wir auch heute noch benutzen, stammen aus dem Mittelalter und haben oft
mit den Rittern zu tun. Wir erklären euch hier, wie sie entstanden sind.
Der "Bürger" war jemand, der in der Nähe einer
Burg wohnte.
"Etwas im Schilde führen" meinte einen Ritter,
der auf seinem Schild immer sein Wappen aufgemalt hatte, damit man ihn auch
dann erkennen konnte, wenn er seine Rüstung trug und das Visier geschlossen
war. "Auf hohem Ross sitzen" bedeutete, dass
ein Ritter auf seinem Pferd saß.
"Etwas ausbaden müssen" hieß, dass der letzte,
der sich im Badezuber badete, das Wasser ausgießen musste.
Jemanden "im Stich lassen" bedeutete, dass
der Knappe dem Ritter, der beim Turnier vom Pferd gestoßen worden war, nicht
rechtzeitig wieder auf die Beine half.
Wer "edel" war, war von Adel, also ein Fürst
oder Ritter.
"Er sitzt fest im Sattel" meinte, dass ein
Ritter dem anderen überlegen war und sich nicht aus dem Sattel stoßen ließ.
"Die Daumen drücken" erinnert an die Daumenschrauben
in der Folterkammer einer Burg. Damit wollte man bei den Gefangenen etwas
erreichen.
"Jemandem im Visier haben" bedeutet, ihn genau
anzuschauen. Das Visier war ein beweglicher Teil des Ritterhelms mit Sehschlitzen.
"Rutsch mir doch den Buckel runter?" Die Erklärung
für diesen Spruch liegt im frühen Mittelalter als die Schilde auf der Vorderseite
noch so genannte Schildbuckel hatten. Diese Schilde wurden zur Verteidigung
in einer Reihe als Phalanx aufgereiht. Wenn dann der Feind gegen die Schilde
anstürmte, daran hängen blieb, und von den dahinter in Deckung befindlichen
Pikenieren oder Speerträgern durchbohrt wurde, rutschten die Angreifer (tot)
über den Buckel nach unten. Darum "den Buckel runter rutschen". Wurde einem
also damals so etwas angeboten, war es - anders als Heute- bestimmt kein
Ausdruck von Gleichgültigkeit. Eher das Angebot einen gewaltsamen Tod zu
erleiden.
"Lass Blumen sprechen" Dies gilt auch für
die Rose. Die Rose hatte im Mittelalter aber eigentlich eine ganz andere
Bedeutung als Heute. Früher stand sie für Verschwiegenheit. Überreichte
also der Jüngling seiner angebeteten eine Rose hieß das; Sie möge über die
Beziehung Stillschweigen bewahren. War besagte Rose in Stein gemeißelt,
von innen über einer Tür angebracht, bedeutete dies, dass die in diesem
Raum geführte Unterhaltung nicht nach draußen zu dringen hatte. War gleichzeitig
auch noch ein Narrenkopf in diesem Raum angebracht, so bedeutete dies, dass
an diesem Orte offen, und ohne "Spätfolgen"; also ohne das sich jemand beleidigt
fühlen, und einen Krieg anzetteln durfte, gesprochen werden konnte. Solche
Räume wurden demnach als "Verhandlungsräume" genutzt. Wahrscheinlich wurde
aber auch so mancher finsterer Mordplan in solchen Räumen erdacht, besprochen
und geplant.
"ins Bett steigen" ist relativ einfach.
Damals (im Mittelalter) waren die Bettkästen nicht direkt auf den Boden,
sondern etwas erhöht gebaut. Um also die Schlafstätte zu erreichen musste
man einige Stufen hoch "ins Bett steigen". Der Grund für diese Bauweise
war vermutlich die Kälte des Steinfußbodens. Der Grund warum diese Betten
meistens einen "Himmel" hatten liegt darin begründet, das man sich vor Herhabfallendem
Getier schützen wollte welches damals wohl in Massen an Decken und Wänden
saß.
"der fackelt nicht lange" weil es üblich
war bei einem Angriff auf eine Burg auch Feuer zu verwenden (z.B. um das
Haupttor abzufackeln). Jedoch war dieses Tor auch gleichzeitig einer der
Bestbewachtesten Orte einer Burg und so sagten die Soldaten, welche an den
Pechnasen oder den Schießscharten über einem solchen Tor saßen oftmals:
"der da unten fackelt nicht lange". Womit Sie bestimmt nicht meinten das
Sie ihn gleich einlassen würden.
"Pech gehabt" hat man wenn dann - wies in
der Redewendung vorher angedeutet- die Soldaten heißes Pech bzw. Teer durch
die Pechnasen nach unten auf die Angreifer geschüttet hatten und trafen,
hieß es bei Ihnen wohl oftmals schadenfroh: sieh mal, der hat "Pech gehabt".
Im Gegensatz zu Heute überlebte man es damals jedoch oftmals nicht "Pech
gehabt" zu haben.
"aus dem Stehgreif reden" hieß das Steg-Reif
und war die Bezeichnung für den heutigen Steigbügel beim Pferd. Hatte nun
der Herold eine Nachricht zu verkünden, blieb er im Steg-Reif stehen um
schnell Fortreiten zu können falls seine Bekanntmachung beim Volke nicht
so gut ankam. Daher: "aus dem Steg-Reif reden".
"einen Zahn zulegen" kommt daher, dass der
Kessel über dem Feuer an einer art Säge hing. sollte es stärker kochen,
hing man den Kessel einen Zahn tiefer zum Feuer hin, also "einen zahn zulegen"
"auf die hohe Kante legen" macht man wenn
man Utensilien, oder Geld wurde auf der oberen Kante des "Himmelbetts" aufbewahrt
.. daher "auf die Hohe Kante legen".
"durch die Lappen gegangen" Bei der Treibjagd,
benutze man früher weiße Leinentücher die man von einem großen Kreißumfang
zu einem kleinen zusammenzog. Jeder Treiber trug also so ein Leinentuch
um das Wild in die Nähe der Jäger zu treiben ... büchste dann ein Jadtier
aus ... hieß es: "der ist mir durch die Lappen gegangen"
"Das geht auf keine Kuhhaut" Damals glaubten
die Menschen, dass der Teufel alle Sünden aufschreibt. Da es damals kein
Papier gab, schrieb er sie auf Tier -, vornehmlich Kalbs -, oder aber Kuhhäute
wenn sonst der Platz auf der Kalbshaut nicht ausreichte. Wenn ein Mensch
nun so viele Sünden begangen hatte, dass es auf keine Kuhhaut ging, dann
war er ein echter Schurke.
"In der Kreide stehen" "Ich steh bei
Dir in der Kreide" heißt man hat sich bei jemandem Geld geborgt und dieser
will es wiederhaben. Das war im Mittelalter schon so wie heute. Damals war
die Kreidetafel im Lokal eine art Pranger für säumige Trinker. Wer gerne
über den Durst trank - aber nicht zahlen konnte - dessen Namen und Schulden
verewigte der Wirt mit Kreide auf einer Tafel. Das diente auch zur Einsicht
für die anderen Gäste. Bis man seine Schulden nicht getilgt hatte, stand
man somit in der Kreide.
"Alles in Butter" Die Redensart kommt nicht
daher, das mal wieder alles "wie (mit Butter) geschmiert gelaufen ist",
sondern stammt aus dem Mittelalter. Wenn damals teuere Gläser aus Venetien
über die Alpen transportiert werden mussten, blieb "Bruch" selten aus. Doch
dann hatten die Fuhrleute die entschiedene Idee. Sie legten die Gläser in
große Fässer und gossen heiße, flüssige Butter dazu. Wurde diese fest, hielt
Sie die Gläser an Ort und Stelle und dämpfte die Stöße der Kutsche. Selbst
wenn ein Fass vom Wagen fiel, zerbrachen die Gläser nicht. Es war eben "Alles
in Butter".
"einen Korb bekommen"? Also... wenn
der Burgherr die Burg verließ, dann war das Burgfräulein im Turm um sicherer
zu sein... dies nutzten einige Männer aus, um sie zu Buhlen und so sangen
Sie ihr etwas vom Fuße des Turmes.. daraufhin ließen die Diener der Dame
einen großen Korb an einem Seil hinab in den er sich setzen sollte. Sodann
wurde Er höher gezogen, damit das Burgfräulein erkennen konnte ob es sich
um ein lecker Kerlchen handelte oder ob Er nicht ihrem Geschmack entsprach...
war sie begeistert so wurde er höher gezogen... wenn sie ihn nicht wollte,
wurde sich keine weitere Mühe gemacht und das Seil einfach losgelassen.
Den Korb durfte der Glücklose in bzw. nach diesem Fall dann übrigens
behalten (wenn die Dame nicht kurzsichtig war und er nicht zu hoch hing
vor dem Absturz). Deswegen "Korb geben".
"Er kann Dir nicht das Wasser reichen" stammt
aus dem Mittelalter. Wenn an der Tafel gegessen wurde, tat man dies auch
mit den Fingern. War das Festmahl beendet, mussten die Finger gereinigt
werden. Dazu bekam der Diener den Befehl "Er möge das Waschwasser bringen".
Der Diener nahm dann einen Wasserkrug und goss eine Schale voll. Gelang
ihm dies nicht richtig oder er verschüttete das reinigende Nass, so kam
der Ausspruch "Er kann nicht einmal das Wasser reichen". Dies war so ziemlich
das Abwertenste was man einem Menschen zur damaligen Zeit sagen konnte!
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Moderne Sprache
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Mittelalterliche Rede
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Für den Anfang hier ein paar Sätze zu Eurer Belustigung.
Bevor Ihr in das alphabetische Studium übergeht.
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War das Essen nicht gut?
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Was rülpset und furzet Ihr nicht, hat es Euch nicht geschmacket?
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Da hinten fährt der Rettungsdienst
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Sehet dort, eine Abgesandtschaft des Ordens vom Roten Kreuze
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Wieviel Uhr ist es?
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Was denkt Ihr, welch' Stand just in momento wohl die Stundenkerze
in Eurer Heymstätten angezeiget würd' haben?
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Haben Sie einen Stift und ein Stück Papier?
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Führt Ihr Federkiel und Pergament mit Euch?
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Machste mir schnell ne Gemüsepfanne?
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Herr Wirt tischt auf und gebet mir geschwind vom gesottenen
Gemus, ich bitt.
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A
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A
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(auri flamma), das vergoldete Kriegsbanner des Frankenheers.
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Oriflamme
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(pallium), ein Seidenstoff des Orients
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Pféllel
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Ablaß:
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einem Gläubigen wird nach Reue und Sündenbeichte nach Zahlung
eines bestimmten Geldbetrages ein Teil seiner auf Erden sowie
vor allem im Fegefeuer abzuleistenden Sündenbußen erlassen.
Die Ablässe waren für den Papst, die Kirche und später auch
die weltlichen Herrscher, die sich in das Ablaßgeschäft eingeschaltet
hatten, eine sehr ergiebige Geldquelle. "> einem Gläubigen wird
nach Reue und Sündenbeichte nach Zahlung eines bestimmten Geldbetrages
ein Teil seiner auf Erden sowie vor allem im Fegefeuer abzuleistenden
Sündenbußen erlassen. Die Ablässe waren für den Papst, die Kirche
und später auch die weltlichen Herrscher, die sich in das Ablaßgeschäft
eingeschaltet hatten, eine sehr ergiebige Geldquelle.
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abstreiten
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abdisputieren
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Adlige
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Nobilisten
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ähnelt
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gleicht
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Allvater oder auch Walvater (Vater der Walstatt) genannt;
einer seiner Namen ist auch Langbart. der oberste der Götter,
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Odin
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als
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dô da
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Alter
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Wiegenfeste
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am Morgen
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zu morgens
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an allen Tugenden reich.
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Tugendlich
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angenehm
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wohlgestalt dispost
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angesehen
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biderbe
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Ansicht
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Opinion
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Applaus
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Handgeklapper
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Araber
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Lampenreiber
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arabisches Gewebe. ein kostbares
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Achmardi
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Arbeit
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arbet
|
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Ärger
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Krumbel, der
|
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ärgern
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reuen, foppen
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Armbanduhr
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kleines Zeiteisen oder die Sonnenuhr am Handgelenk
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Arsch
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Afterballen
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Art
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Gewohnheit Sitte
|
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Art von Riesenhirschen.
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Schelch
|
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Atem
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Odem
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auch
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Item lat.
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auftischen
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anschaffen
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aussehen
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seyhen
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außen
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auswennich
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|
aussuchen
|
erkosen
|
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Auto
|
Stinkross
|
|
B
|
B
|
|
Band, mit dem der Schild am Arm festgehalten wurde, und das
oft mit Kleinoden geziert war.
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Schildspange
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Bannrecht:
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zuerst das Recht der Obrigkeit, insbesondere des Königs zu
gebieten und zu verbieten, dann die Strafe, die bei Verletzungen
des Bannrechtes eintritt.
|
|
Bauch
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Wanst
|
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Bauer
|
Landmann
|
|
Bauer:
|
"Unter einem Bauern ist ein Landwirt zu verstehen, der in
eigener Person mit Hilfe von Familienangehörigen und Gesinde
einen Bauernhof bewirtschaftet und dabei nicht nur die Wirtschaftsführung
leitet, sondern auch selbst bäuerliche Arbeiten verrichtet."
(in: Hans K. Schulze, Grundstrukturen der Verfassung im Mittelalter,
Bd. 2, Stuttgart, Berlin, Köln, Mainz 1986, S. 72)
|
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Bauernhof
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Hof, Gehöft
|
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Bedienter
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Schwannendrücker
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Bedingung
|
Condition
|
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Bedrohung
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nôt
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begehren, erbitten
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um etwas heischen
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Begründungen
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Gründe Rationes
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begrüßen
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Seyd mir willkommen
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begrüßt werden
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gegrüßt sein
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Behagen
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gemach
|
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Beispiel
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Exemplum, Exempel
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beispiellos
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ohnexemplarisch
|
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beneiden
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nîden
|
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bequem eingerichtet
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accomodieret
|
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Besiegter mußte eidlich geloben, sich in den Willen des Siegers
zu fügen, (das jetzige Ehrenwort kriegsgefangener Offiziere
ist etwas Ähnliches, 1896).
|
Sicherheit bieten
|
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besser
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baz
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Beständigkeit
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staete
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bewaffneten Götterjungfrauen, welche die zum Tod bestimmten
Helden (küren) auswählen und die gefallenen nach Walhalla geleiten.
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Walküren
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Beweis
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argumentum lat.
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Biskuit
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Piscote
|
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blass
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blöd
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blond
|
gel
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Blutsverwandte
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Magen
|
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brauchbar
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biderbe
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Brille
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Augengläslin oder Sichteisen
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Bruderschaft:
|
Verband mit überwiegend religiös-karitativen Zielen, personelle
Zusammensetzung berufsunspezifisch und ständeübergreifend.
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buhlen
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löffeln
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Burg der Götter
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Asgard
|
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Bürgermeister
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Bollemoschder
|
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C
|
C
|
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CD
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Silberscheibleyn gelochte
|
|
Cent
|
Scheibling
|
|
Chef, höchster
|
Owwermächer
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Colabier
|
Dreckbier
|
|
Cypresse (Zypresse)
|
Cypernbaum
|
|
D
|
D
|
|
Darlegung
|
Expositio lat.
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das alte, gute Wort für Fest und Festgelage.
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Hochgezeit (Hochzeit)
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Dauer
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staete
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der Gott des Donners und der Kraft.
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Thor
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|
die |
Asinnen
|
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die Ringe des Panzers
|
Ringe
|
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diebische Person
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Atzel, die
|
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Diese Stelle
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an dieser Statt
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Dorn, durch welchen Odin, der auch Todesgott ist, in (Todes-)
Schlaf versenkt, weshalb auch die Scheiterhaufen häufig aus
Dornen geschichtet waren.
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Schlafdorn
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Drei
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driu
|
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Dudelsack
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Sackpfeife
|
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dumm
|
tump
|
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Dummheit
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Torheit, Tumpheit, Eselei
|
|
Dummheiten
|
Bosse, die
|
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Dusche
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gebanntes Gewitter in eine Kammer
|
|
E
|
E
|
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ebenso
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Item lat.
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Eber des Gott Freiers, bei dem Gelübde getan wurden; seine
Borsten sind von Gold.
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Gullinbursti
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Edelleute
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Edelinge
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edle Gesinnung
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Hochmut
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Ehrenwort für Jungfrau
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Magd, Maid
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Eigenkirche:
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eine auf privatem Grund und Boden stehende, im Eigentum des
Grundherrn befindliche Kirche, deren Geistlichen er einsetzte
und deren Nutzungen ihm zufielen. Außerdem war er der Vogt der
Eigenkirche.
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Einbildung
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Imagination
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einig
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gleichen Mutes
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Einigkeit
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consensus lat.
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Einladung
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invitatio lat
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Eintritt
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Wegezoll
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einverleiben
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inkorporieren
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Erhöhte Sitz in der Halle, auf welchem die Fürsten und Fürstinnen,
überhaupt die Vornehmen saßen.
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Hochsitz
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erinnern
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gedenken
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Erklärung
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Explikation
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Erlaubnis
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Derf, die Gunst
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erwarten
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präsumieren
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Erziehung
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Zucht
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essen
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achele
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Essen
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Tafeley, Speis, Atzung
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Essig
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acetum lat.
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etwas
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ebbes
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Euro
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Silberling, Goldrandtaler, Gulden, Dukaten, Thaler
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Ewigkeit
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aeternitas lat.
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Exkommunikation:
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Ausstoßung aus der Gemeinschaft der Christen; im Spätmittelalter
bedeutete sie schließlich nur noch den Ausschluß aus der Kirche
auf Erden, das endgültige Urteil über einen Menschen konnte
nur noch Gott am Jüngsten Tag fällen.
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F
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F
|
|
Fair
|
rechtens
|
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Faulpelz
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Bärenhäuter
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Faxgerät
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Pergamentkarren magischer
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Fehde:
|
in ihr wird in legitimer und geregelter Weise Gewalttätigkeit
ausgeübt, um einen Rechtsstreit zu entscheiden. Nach dem germanischen
Recht stellt sie das zwischen Verbrecher und Verletzten bestehende
Verhältnis der Feindschaft dar, das die Grundlage erlaubter
Rachehandlungen bildete.
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|
Fehler
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Faute
|
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fein
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klein
|
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Feld
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anger
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Fernseher
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magischer Flimmerkasten mit kleinen Leuten drin
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Fertigkeit
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kunst
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Fest der Schwertverleihung.
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Schwertleite
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Festlichkeit
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hôchgezîte
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Feuer legen
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brandschatzen
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Feuerzeug
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Taschendrachen
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Flicken
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Blacke, der
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Flugzeug
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Eisendrachen, bei dem der Rauch aus den Afterballen quilt.
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Fohlen:
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Folterinstrument zur Streckung der Glieder, das die Form
eines Pferdes aufweist. Vom ihm leitet sich das deutsche Wort
"Folter" ab.
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Fotoapparat
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Seelenfänger magischer
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Frau
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Frouwe, allg. Wip Weib
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Frauengemach
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Kemenate
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Frauenwohnung
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Gadem
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Frechdachs
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Lauskrodd, die
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Freie Erbleihe:
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bei dieser Leiheform, bei der man nur geringen oder keinen
Zins leisten mußte, konnte man relativ frei über den geliehenen
Boden verfügen und ihn auch an seine Söhne weitervererben.
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freigeborne Knabe, sodann der Mann, der Held.
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Degen
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Fremder
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Gast
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freuen
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frohlocken
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Frevelthat
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Meinthat
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fröhlich
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geil
|
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fröhlich
|
wohlgemut
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Fuder:
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früher benutztes Hohlmaß, das nicht mehr bestimmbar ist.
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furchtsam
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feige
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G
|
G
|
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Gasthaus
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Gasterey, Taverne
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Gaukler
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Guggelmann
|
|
Gaukler
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Ioculatores
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Gebeinkammer
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Beinhaus
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Gebühr
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Oculus (plural: Oculi)
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Gedächtnis Angehöriger, insbesondere Toter trinken.
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Minne trinken
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Gefängnis
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Keiche, Karzer, Kerker, Stimpert
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gehen
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wandeln, gahen, staffen,
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gehören zu
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eigen sein
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Geister gute und böse ; Lichtalfen und Schwarzalfen
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Alfen, Elfen
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Geiz
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Kargheit
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Geld, welches der Bräutigam der Braut oder ihrem Vater zahlte,
da es ursprünglich ein Kaufgeld war.
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Brautschatz
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Geldbeutel
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Geldkatz
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Geldmittel
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Penunse
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Geldschein
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Schuldverschreibung
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Geldstück
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Silberling oder Golrandtaler
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Geliebter
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mîn trût mein Treu
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gelockt
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crisp
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Gemahlin des Meergottes Ägir, die Meergöttin.
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Ran
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Gemarkung:
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siehe Mark
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Genick
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Ank, die
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geprießen
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hochgelobt
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Gerichte (Essen)
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Tracht
|
|
Gerichte (Essen)
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Tracht
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gering
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seicht
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Germanen hochgehaltene Fest der Sommersonnenwende (Juni).
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Sounwend
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Gesäß
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Afterballen
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Geschenk
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Spendage
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Geschenk, das nach germanischem Brauch der Bräutigam am Morgen
nach der Hochzeitstag der Braut übergab.
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Morgengabe
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Geschichtsschreiber
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historicus lat.
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Geschlecht
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art
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|
Geschlecht:
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umfaßt alle Personen, die sich in direkter männlicher Linie
auf einen gemeinsamen Stammvater zurückführen lassen.
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Gesellschaft
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Compagnie, Kumpanei
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Gespräch
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Diskurs, Disputatio
|
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gesund
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bey Kräfften
|
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Getränk
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Trank, Trunk
|
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Getränk aus Honigein dem Bier ähnliches, das in allen Häusern
bereitet wurde.
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Met
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Gewand
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Habit(us)
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Gilde:
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eine Vereinigung, deren Mitglieder in der Mehrzahl dem Kaufmannsstande
angehörte.
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glatt
|
eben
|
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glaubte
|
wähnte
|
|
gleichmäßig
|
eben
|
|
Glück
|
saelde
|
|
glücklich
|
frô
|
|
Gold
|
aurum lat.
|
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Goldschmied
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aurifex lat.
|
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Gott des Feuers.der heimtückische
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Loki
|
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Gott des Gesangs
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Bragi
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Götter die germanischen
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Asen
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Göttin der Liebe.
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Freia
|
|
Graf:
|
ein Beamter, der wahrscheinlich aus der königlichen Hausherrschaft
und Dienstmannschaft hervorgegangen ist und der im Auftrage
des Königs bei den Thingversammlungen für die Durchsetzung des
dort besprochenen Rechts zu sorgen hatte.
|
|
groß
|
mächtig, gewaltig
|
|
Großfamilie:
|
eine mehrere Generationen umfassende Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft
unter einem patriarchalischen Familienoberhaupt. Die erwachsenen
Söhne bleiben auch nach ihrer Verheiratung im Hause der Eltern.
|
|
Grund
|
argumentum lat.
|
|
Grundherrschaft:
|
Verfügungsgewalt über Grund und Boden und Herrschaftsrecht
über Bauern, die auf diesem Grund und Boden sitzen und diesen
Boden bebauen.
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|
Grundhold:
|
andere Bezeichnung für den hörigen Bauern
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grünes Land
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anger
|
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Gunst
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Gnade
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Gurgel, die
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Grotze, der
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Gurke
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Gummer
|
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gut
|
baz
|
|
gut
|
trefflich
|
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Guten Appetit
|
gedeihliche Esslust.
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|
H
|
H
|
|
haben
|
han
|
|
Hälfte, die
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ahd.halpisceit Halbscheid, die
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Halle der Götter und der im Kampf gefallenen Helden (Einherier).
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Walhalla
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Hals
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kêle Kehle
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Handwerk
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Gewerk
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Handy
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magisch sprechender Knochen, Hexe im Kasten
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Harnisch
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Brünne
|
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häufig
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dicke
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Haushaltsfamilie:
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eine Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft, die sich nicht
nur aus Eltern, Kindern und Blutsverwandten zusammensetzt, sondern
zu der auch die Knechte, Mägde, Gesellen, Lehrlinge und Dienstboten
im Haus gehören. Sie alle unterstehen der Gewalt des Hausherrn.
|
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Hebamme
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Ammeweesje, das
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Hemd
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Wams, Camisia
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Hemd für Damen
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Chemise
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Herkunft
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art
|
|
Herr (einer Burg, eines Landes)
|
wirt
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Herzog:
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in altgermanischer Zeit ein für den Kriegsfall gewählter
Anführer einer Völkerschaft, später der militärische Anführer
seines Herzogtums
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Hintern
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Afterballen
|
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hinwenden
|
hinkehren
|
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Hofrecht:
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Sonderrecht einer Grundherrschaft
|
|
hören
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vernehmen, lauschen
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Hotel
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Herberge
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hübsch
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süezez
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Hufe:
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seit dem 8. Jh. wird die bäuerliche Wirtschaftseinheit aus
Haus, Hof, Acker- und Wiesenland und Allmendnutzungsrechten
Hufe bezeichnet. Dienste und Abgaben lasteten auf ihr und nicht
auf der Person des Bauern. Bereits gegen Ende des 8. Jhs. wurde
die Hufe auch zur Maßeinheit, jedoch von unterschiedlicher Größe.
In der Regel scheint man mit 30 Morgen pro Hufe gerechnet zu
haben.
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Huld
|
Gnade
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Hütte
|
Kate
|
|
I
|
I
|
|
Idiot
|
Tor, Tölpel, Narr
|
|
immer
|
stets
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Immunität:
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die Insassen einer Immunität waren der Macht der Grafen,
besonders deren Steueransprüchen, entzogen
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in Massen
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zu Hauf
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innen
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inwennich
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Internet
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Gar magisch leuchtende Bildlein
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Irgendein
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einzig
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Irrtum
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Irrsal
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J
|
J
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Jacquerie:
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die Revolte nordfranzösischer Bauern im Jahre 1357, genannt
nach dem Spitznamen für die Bauern: Jacques Bonhomme
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Jahr
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annus lat. ,Im Jahre des Herrn anno domini
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jeden Augenblick
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alleritt
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Junge
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jung Gesell
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Jungfrau
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maget Magd
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K
|
K
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Kaffee
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Mocca, maurischer Bohnensud, Absud aus türkischen Bohnen
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Kampf
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nôt
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Kanoniker:
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in Gemeinschaft lebender Kleriker
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Kapitel:
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Versammlungs- und Beratungsraum der geistlichen Würdenträger
und Mönche
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Kaufmann
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Krämer, Pfeffersack (Schimpfwort)
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Kind
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Kindelein
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Kind (unehelich)
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Bankert, der (an der Bank gezeugt); Kegel
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Kinderwagen
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Streitwagen winzig'- neumodischer
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kl. wandernder Kaufmann
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Knappsack
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Klausur:
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abgegrenzter Klosterraum
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Kleid
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Wams
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Kleinfamilie:
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eine Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft von Eltern und Kindern
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Kleriker:
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Angehöriger des katholischen Priesterstandes
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Klo
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Stallungen, Abbort, Balken
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Knappe
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kneht Knecht
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Kneipe
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Wirtshaus, Schenke, Taverne
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Kniebug an den Hinterbeinen der Rosse.
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Häcksen, Hächsen
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Knoblauch
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alium lat.
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kommen
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kummen
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König:
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von "kuning", was wahrscheinlich soviel wie "Mann aus edlem
Geschlecht" bedeutet
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Königsbann:
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Banngewalt des Königs
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|
Konzil:
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Versammlung der höheren katholischen Geistlichen; höchste
Instanz in Fragen, die die Lehre oder Verfassung der katholischen
Kirche betreffen. Bis ins 12. Jh. hinein wurden die Konzilien
im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation noch vom König
einberufen, geleitet und durchgeführt. Behandelt wurden zu dieser
Zeit geistliche und staatliche Angelegenheiten. Im Hochmittelalter
verlangte der Papst das alleinige Recht der Einberufung und
den Ausschluß von weltlichen Würdenträgern.
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Kostüm
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Habit(us)
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Krankheit
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Ungemach
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kraus
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crisp
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Kreis, abgegrenzter Platz.
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Ring
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Kriegsgott, der bei Zweikämpfen angerufen wurde.
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Tyr (Ty, Zio)
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Kriegshandwerk
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Disciplinia militaris
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Kühnheit
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Frevel
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Kümmel
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cuminum lat.
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Kummer
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Schwere, Kummer
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Kunde
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mâre, maer Mär
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Kurie:
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seit dem 11. Jh. Bezeichnung für das päpstliche Kabinett
und den päpstlichen Hofstaat mit besonderen Gerichtshöfen
|
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L
|
L
|
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Lage
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Condition
|
|
Lanzenrennen zu Pferd, in dem ein einzelner Reiter gegen
einen einzelnen Gegner heransprengt.
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Tiost
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Laß mich erfahren
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machent mich wîs mache mich wissent
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Lassen:
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anderes Wort für Aderlaß
|
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Lehen:
|
aus der germanischen Gefolgschaft entstandenes Leiheverhältnis
höherer Ordnung. Der Lehenempfänger mußte dem Lehnsherrn, der
ihm Grund und Boden oder Rechte auf Lebenszeit zugestand, persönliche,
jedoch nicht bäuerliche Dienste leisten.
|
|
Leid
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Schwere, Kummer
|
|
Leihezwang:
|
rechtliche Verpflichtung des deutschen Königs, Fürstenlehen,
die durch den Tod des Lehnsmannes oder auf andere Art und Weise
in seine Hand zurückgefallen waren, binnen Jahr und Tag wieder
auszugeben. Diese Pflicht bestand eigentlich für jeden Lehnsherrn!
|
|
Liebe
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minne (d. hohe u. d. niedere)
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|
Liebe, auch Erinnerung, Gedenken.
|
Minne
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LiebhaberIn
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Buhle
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liegen
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leihen
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Lippe
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Lefze
|
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lobenswert
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löblich
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Lobrede
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Laudatio
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lustig
|
geil
|
|
lustig machen (sich)
|
foppen
|
|
M
|
M
|
|
Mädchen
|
Maid, Mägdelein
|
|
Mangel
|
Faute
|
|
Mann
|
Herre, Gesell, Bursch, Recke
|
|
mannstoll
|
gekich
|
|
Märchen
|
Mär
|
|
Mark:
|
umfaßt den gesamten Wirtschafts- und Rechtsbereich einer
Siedlung, mit Haus und Hof und Zugehör, mit Ackerland, Wiesen
und Weiden, Plätzen, Wegen und Brücken, mit Wald und Heide,
Ödland und Gewässer bis hin an die Gemarkungsgrenzen
|
|
Marktfrauen
|
Hockeweiber Hökerinnen
|
|
Marktfrieden:
|
Vergehen innerhalb des Marktes unterliegen einer besonders
hohen Bußpflicht
|
|
Meier:
|
hat als Vertreter des Grundherrn die Bauern und Unfreien
auf dem Salland zu beaufsichtigen, Abgaben einzuziehen und den
Vorsitz im grundherrlichen Hofgericht einzunehmen.
|
|
mein
|
mîn
|
|
Menge
|
Hauffe
|
|
merkwürdig
|
absonderlich
|
|
mitteilen
|
kommunizieren
|
|
Mitwinterfest, die längste Nacht des Jahres; der Name gilt
im germanischen Norden teilweise noch für die Weihnachtszeit.
|
Julfest
|
|
Mörder
|
toeter
|
|
Mörderin
|
toeterinn
|
|
Morgentau
|
touwe
|
|
Mühe
|
nôt
|
|
Mühsal
|
arbet
|
|
Mülltonne
|
Dreckbitt, die
|
|
Münze
|
Silberling oder Golrandtaler
|
|
murren
|
widerbellen
|
|
Musiker
|
Trubadure
|
|
mutig
|
wacker
|
|
N
|
N
|
|
Nachricht
|
Kunde, Botschaft
|
|
nächsten Umgebung der Herrschers gehörigen, in seinem Pallas
(palatium) sich aufhaltenden Ritter.
|
Palladine (Paladine)
|
|
Nacken
|
Ank, die
|
|
Narrenzug
|
Gaukelfuhr
|
|
neiden
|
nîden
|
|
Not
|
arbet
|
|
Not
|
Pein
|
|
nur
|
allein
|
|
O
|
O
|
|
O.K
|
nun gut, wohlan
|
|
Odins achtfüßiges Roß (ein weißgrauer Hengst), auf dem er
in Sturm und Schlacht reitet.
|
Sleipnir
|
|
öffentliche Volksversammlung unter freiem Himmel, wo Fürsten
oder Richter Recht sprachen. Jeder durfte frei seine Meinung
sagen. Das Schlagen der Schwerter auf die Schilde bezeichnete
Beifall, Gemurr der Stimmen Mißfallen.
|
Thing
|
|
oft
|
dicke
|
|
Onkel
|
Oheim
|
|
Orden:
|
Mitglieder, die feierliche Gelübde ablegen und in Klöstern
leben.
|
|
ordentlich
|
reputierlich
|
|
Ordnung
|
Recht
|
|
P
|
P
|
|
Palast, Hauptbau der Hofburg, auch der große Saal der Burg.
|
Pallas
|
|
Pech
|
Ungemach
|
|
Pferd abwertend
|
Klepper, Gaul, Mähre
|
|
Pferd edel
|
Roß
|
|
Pflicht
|
Recht
|
|
Pfründe:
|
Kirchengut oder -recht, dessen Ertrag oder finanzieller Gewinn
dem Pfründeninhaber zugute kommt.
|
|
plötzliches Schweigen
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innehalten
|
|
Polizist
|
Büttel, Scherge
|
|
Portemonnai
|
Geldkatze, Säckel
|
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poussieren
|
löffeln
|
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Prälat:
|
katholischer Würdenträger wie Priester, Bischof, Erzbischof
und Kardinal
|
|
Priester
|
Pfaffe
|
|
Prügel
|
Fäng, die
|
|
Punkt (Turnier)
|
Oculus (plural: Oculi)
|
|
Purgieren:
|
anderes Wort für Aderlaß
|
|
Q
|
Q
|
|
Quatemberfasten:
|
kirchlich vorgeschriebenes Fasten, durch das man den Anfang
jeder Jahreszeit heiligen wollte. Das Frühlingsquatemberfasten
liegt in der ersten Fastenwoche nach Aschermittwoch, das Sommerquatemberfasten
in der ersten Pfingstwoche, das Herbstquatemberfasten in der
dritten Septemberwoche und das Winterquatemberfasten in der
dritten Dezemberwoche. In diesen Wochen mußte man sich am Mittwoch,
Freitag und Samstag fastengemäß ernähren.
|
|
Quell der Nornen an der Esche Yggdrasil
|
Urdarborn
|
|
quer
|
übertwerch iwwerzwerch
|
|
R
|
R
|
|
Radio
|
gebannte Musici in einen Kasten
|
|
Raum
|
Halle, Kammer
|
|
Rechtsbeistand
|
Advocatus
|
|
Rede
|
Sermon, duscirieren
|
|
reden
|
Sermon, duscirieren
|
|
Regalien:
|
nutzbare Hoheitsrechte z.B. die Erhebung von Zöllen, das
Prägen von Geldmünzen, das Abhalten von Märkten usw. Wenn der
König Regalien verlieh, erhielt er dafür von dem, dem diese
Rechte zugestanden wurde, einen Zins.
|
|
Regalienrecht:
|
das dem Kirchenherrn, besonders dem König zustehende Recht,
während einer Sedisvakanz (Nichtbesetzung eines hohen geistlichen
Amtes) die Einkünfte des verstorbenen Bischofs oder Erzbischofs
einzuziehen und freie niedere geistliche Lehen zu vergeben.
|
|
Regen
|
flüssig Sonnenschein oder Engelspisse
|
|
Regencape
|
Protectio gegen die Egelspisse
|
|
Regenschirm
|
Präsidium gegen die Egelspisse, Regendächlein
|
|
Regimentsscharfrichter
|
Profos
|
|
Reichsacht:
|
Ausschluß aus der Rechts- und Friedensgemeinschaft, nach
Jahr und Tag folgte der Bann.
|
|
richtig
|
trefflich
|
|
Ringwechsel zwischen Verlobten fand schon bei den alten Germanen
statt.
|
Ring
|
|
Rotwein
|
Weinbeerblut
|
|
rücklings
|
ärschling, hinnerücks, hinnerschdevederscht
|
|
Ruhe
|
gemach
|
|
Runen Die hauptsächlich zu magischem Gebrauch verwendeten
erhielten durch die dazu gehörigen Zauberlieder und Sprüche
die wundersame Kraft.
|
Runensprüche
|
|
Rüstungs Teil, welcher den Hals birgt.
|
Halsberge
|
|
S
|
S
|
|
Sachsenspiegel:
|
von Eike von Repgow um 1235 erstellte Aufzeichnung des in
Nordostdeutschland geltenden Rechtes
|
|
saufen
|
zechen
|
|
Schande
|
laster
|
|
Scheffel:
|
alte Maßeinheit, die heute nicht mehr bestimmbar ist
|
|
Scheune
|
Tenne
|
|
Schicksalsgöttinen. Sie walten über das Geschick des Menschen
von der Geburt bis zum Tod.
|
Nornen
|
|
Schildmaid, Beiname der schildtragenden Walküren.
|
Schildjungfrau
|
|
Schimpfname; eigentlich: ein hinterlistiger Mann, der sich
zum verabredeten Kampf nicht einfindet und dadurch ehrlos wird.
|
Neiding
|
|
schlafen
|
ruhen, nächtigen
|
|
Schlafgemach, Frauengemach
|
Kemenate
|
|
Schlafzimmer
|
Kemenate
|
|
Schläge
|
Bimmsch, die
|
|
Schluckauf
|
Schlickser, der
|
|
Schmerz
|
Leid, Pein
|
|
Schmuck
|
Geschmeide
|
|
schnell
|
eilend, rasch, geschwind
|
|
schön
|
hold, ziere
|
|
schräg
|
übertwerch iwwerzwerch
|
|
Schriftzeichen des germanischen Altertums; man schrieb ihnen
geheimnisvolle Kräfte zu und erforschte damit auch die Zukunft;
sie bestanden häufig aus Buchenstäben und wurden auch in Hörner,
Waffen u. eingeritzt.
|
Runen
|
|
Schuldner
|
Debitores
|
|
schwach
|
kranc
|
|
schwätzen
|
kallen
|
|
schweigen
|
stille sein, Maul halten
|
|
Schwertleite:
|
Aufnahme in den Ritterstand. Schlag mit flachem Schwert auf
den Nacken der knienden Edelknappen
|
|
Schwiegersohn
|
Dochtermann, der
|
|
Schwiegertochter
|
Sohnesfrah, die
|
|
Segen
|
saelde
|
|
sehen
|
schauen
|
|
Seherin
|
Wala, Wöle
|
|
sehr
|
gar, wohl
|
|
Seid nicht faul
|
seid nicht lasch
|
|
seidenes Gewebe des Orients
|
Plialt
|
|
seltsam
|
absonderlich
|
|
Seuche
|
Pestilentia lat.
|
|
sich äußern
|
sich embern
|
|
siehe Asen
|
Elfen
|
|
siehe Blutrache
|
Vaterrache
|
|
siehe Odin
|
Walvater
|
|
Silber
|
argentum lat.
|
|
Silbermünze, geringe
|
Batzen
|
|
Simonie:
|
käuflicher Erwerb geistlicher Weihen, Ämter und damit verbundener
Pfründe
|
|
Sippe:
|
Verwandtenkreis, der über die Familie im engeren Sinne hinausreicht
und in dem die gleichberechtigten Mitglieder zur gegenseitigen
Hilfe verpflichtet waren. Man unterschied die feste und offene
Sippe. Die feste Sippe umfaßte alle Personen, die in männlicher
Linie miteinander verwandt waren, die offene Sippe zudem auch
die Verwandten der weiblichen Linie.
|
|
Skalden waren die Sänger, welche die Ruhmestaten der Helden
in Liedern (mit Harfenbegleitung) sangen.
|
Skalde
|
|
SMS
|
Djin (magischen Diener) auf die Reise schicken
|
|
Sonne
|
Sunne
|
|
Sonnenbrille
|
Augenschutz (vor dem bösen Blick)
|
|
Sonnengott und der Gott der Fülle
|
Freier
|
|
Spargel
|
asparagus lat.
|
|
Spaß
|
Gaudium, Posse
|
|
Speisen und Mahl besorgende Ritter.
|
Truchseß
|
|
Spolienrecht:
|
der Kaiser und deutsche König durfte als Lehnsherr der Kirchenfürsten
bei deren Ableben oder Versetzung, bevor deren Nachfolger erschien,
die Einkünfte des Bistums oder Erzbistums für sich beanspruchen
(Regalienrecht). Das Spolienrecht betraf speziell den beweglichen
Nachlaß verstorbener Bischöfe, Äbte und Erzbischöfe. Der Herrscher
war berechtigt in deren Todesfall alles bare Geld, die Hausgeräte,
das Vieh, die Wagen, das Getreide usw. für den Fiskus einziehen
zu lassen
|
|
Sport
|
Ertüchtigung
|
|
spucken
|
speien
|
|
Spürhund
|
Brake
|
|
Stallmeister, Führer der reisigen Knechte
|
Marschall
|
|
Stand
|
Condition
|
|
stark
|
mächtig
|
|
stärken
|
laben, erquicken
|
|
stehenden Fußes
|
stante pede
|
|
stehlen
|
zwacken, schetzen, gampfe
|
|
Stein
|
Wacke
|
|
Stift:
|
im Kirchenrecht eine ursprünglich zu religiösen Zwecken bestehende
autonome Anstalt mit einer Stiftsverfassung
|
|
Stoff
|
Tuch
|
|
stop
|
haltet ein
|
|
stoppen
|
anhalten
|
|
Strafe
|
arbet
|
|
Streit
|
Krumbel, der
|
|
Suche
|
Queste
|
|
süß (hübsch)
|
süezez
|
|
T
|
T
|
|
Tannenzapfen
|
Ackele, die
|
|
Tante
|
Wase
|
|
Tasche
|
Ficke
|
|
Tau
|
touwe
|
|
Tausend
|
tûsent
|
|
Telefon
|
sprechender Knochen magisch
|
|
Thing:
|
öffentliche Gerichtsversammlung
|
|
Todesgöttin, zu der alle nicht in der Schlacht Gefallenen
(ursprünglich alle abgeschiedenen Seelen) kommen.
|
Hel
|
|
Töpfer
|
Hafner
|
|
trägt
|
treit
|
|
Trauer
|
riuwe
|
|
Treppe
|
Stiege
|
|
Trick
|
Kunststück, Kunstgriff
|
|
Trinkgeld
|
Oculus (plural: Oculi)
|
|
Trinkgeld ähnliche Belohnung.
|
Botenbrot
|
|
tüchtig
|
biderbe
|
|
tüchtig
|
wacker
|
|
U
|
U
|
|
überlegt
|
bedacht
|
|
Übermut
|
Frevel
|
|
Übung
|
Exerzitie
|
|
Umgebung
|
Gemark, die
|
|
umher
|
umber
|
|
umwerben
|
buhlen
|
|
und
|
item, et
|
|
unerfahren
|
tump
|
|
unfair
|
wider der Regel
|
|
ungesunde Luft
|
Pestilentia lat.
|
|
unglücklich
|
Elend
|
|
unterdessen
|
interim
|
|
unterhalten
|
conversieren
|
|
Unterhose
|
Bruche, die
|
|
Unterschrift
|
Subscriptio lat.
|
|
V
|
V
|
|
verbannt
|
Elend
|
|
verdrossen
|
müede
|
|
verlieren
|
vertun
|
|
verpflichtet
|
obligieret
|
|
Verrückt sein
|
Sparren haben
|
|
Versammlung
|
concillium Desperation lat.
|
|
Versammlung der freien Männer des ganzen Landes, siehe auch
Thing.
|
Landsprache
|
|
Verstand
|
sin, witze, list, sinne
|
|
Vertiefung
|
Dell, die
|
|
Verwalter der Gewande, Vorräte und auch der Kostbarkeiten.
|
Hämmerer
|
|
Verwandtschaft, entfernte
|
Gaup, die
|
|
viel
|
manig
|
|
vier Nägel, die den Eisenbeschlag in der Mitte des Schilds
festhielten.
|
Schildnägel
|
|
Vogt:
|
ursprünglich ein Laie, der einen Geistlichen, eine Kirche
oder ein Kloster in weltlichen Angelegenheiten nach außen vertrat,
vor allem vor Gericht, aber auch das Kirchengut verwaltete
|
|
voll Schmerz und Reue sein
|
sich grämen
|
|
vorher
|
weiland
|
|
vormals
|
weiland
|
|
vorspielen
|
agieren, tragieren
|
|
Vorstellungskraft
|
Imagination
|
|
Vorzeichen
|
Omen
|
|
Vorzüglich, gut
|
trefflich
|
|
W
|
W
|
|
Wachturm
|
Warte
|
|
während
|
weil
|
|
Walken:
|
das Einlaufenlassen von Stoffen. Tücher werden in Walktrögen
mit Erde und Wasser gestampft. Dabei verfilzt der Stoff und
wird wasserundurchlässig. Anschließend werden die Tücher aufgespannt
und geschoren, in dem die Knubbeln abgeschnitten werden.
|
|
Wegelagerer
|
Schnapphahn
|
|
weil
|
allermaßen
|
|
weinen
|
flenne
|
|
Weisheit
|
sin, witze, list, sinne
|
|
Weistum:
|
Auskunft über das praktizierte Recht
|
|
Wesen
|
art
|
|
wesshalb
|
maßen
|
|
weswegen
|
maßen
|
|
Wirt
|
Hospes lat.
|
|
Wissen
|
kunst
|
|
Wissen
|
sin, witze, list, sinne
|
|
Wittum:
|
da die Ehefrauen im Früh- und z.T. noch im Hochmittelalter
nicht die Erbinnen ihrer Gatten waren, mußten sie im Falle eines
frühen Todes ihrer Männer eine eigene materielle Absicherung
erhalten. Das Wittum bestand aus Liegenschaften (Burgen, Städten,
Dörfern, Herrschaftsrechten), Vieh oder Geld.
|
|
wohlgesonnen, zugetan
|
hold
|
|
Wohnung
|
Logament
|
|
Wort für Meile (etwa zwei Stunden).
|
Raste
|
|
wuchern
|
Judenspieß tragen (Juden durften keine Waffen tragen)
|
|
Würde
|
Dignität
|
|
Wurfspeer
|
Ger
|
|
X
|
X
|
|
Y
|
Y
|
|
Z
|
Z
|
|
Zehnte:
|
der zehnte Teil der Erzeugnisse aus der Arbeit eines Mannes,
begründet in den mosaischen Gesetzen; gegen Ende des 8. Jhs.
Pflichtabgabe im Frankenreich
|
|
Zeiten
|
zîten
|
|
Zeltring, der Zeltkreis des Königs oder eines Vornehmen (siehe
auch Ring).
|
Zeltbering
|
|
zierlich
|
klein
|
|
Zigarette
|
Lungenstäbleyn, Tabakröllchen, heidnisch Rauchopfer
|
|
Zimmer
|
Stube, Kammer
|
|
zinspflichtiger Lehnsmann
|
Eigenhold
|
|
Zuckerbrot
|
Piscote
|
|
Zum Abschied
|
Fahret denn wohl, Gehabt Euch wohl
|
|
Zunft:
|
genossenschaftlicher Verband im Bereich des Handwerks und
des Gewerbes einer Stadt. In einer Zunft konnten die Angehörigen
eines oder mehrerer Berufszweige zusammengeschlossen werden
|
|
zweifach
|
zweifaltig
|
|
Zweikampf. Die Holmgänge fanden gewöhnlich zur Zeit des Vollmonds
statt, häufig auf Inseln im Fluß (Holm).
|
Holmgang
|
Wer viel über die mittelalterliche Sprache und Ausdrucksweise lernen/wissen
möchte schaue mal auf
www.mittelalter-netz.de/sprache/home.htm
vorbei.
|